Wer muss sein Gebäude prüfen lassen?
Eigentümer und Betreiber von öffentlich oder gewerblich genutzten Gebäuden tragen die Verantwortung für die Standsicherheit und Verkehrssicherheit ihrer Bauwerke. Das ergibt sich aus § 3 der Musterbauordnung sowie den §§ 823, 836 bis 838 BGB. Konkret bedeutet das: Wer ein Verwaltungsgebäude, eine Schule, einen Kindergarten, eine Sporthalle, ein Schwimmbad, ein Einkaufszentrum oder eine Produktionshalle besitzt oder betreibt, muss regelmäßig überprüfen lassen, ob das Tragwerk und die Gebäudesubstanz noch sicher sind.
Im Schadensfall haftet der Eigentümer persönlich, wenn er seiner Instandhaltungs- und Prüfpflicht nicht nachgekommen ist. Versicherungen können in solchen Fällen ihre Leistungen verweigern.
Was ist die VDI 6200?
Die Richtlinie VDI 6200 des Vereins Deutscher Ingenieure regelt die regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit von Bauwerken. Sie gilt für bauliche Anlagen aller Art – mit Ausnahme von Brücken und Tunneln, die unter DIN 1076 fallen.
Die Richtlinie definiert Prüfintervalle, Schadensfolgeklassen (CC 1 bis CC 3) und Robustheitsklassen (RC 1 bis RC 4), anhand derer ermittelt wird, wie häufig und wie intensiv ein Gebäude geprüft werden muss. Die Erstfassung stammt aus dem Jahr 2010 und wurde als Reaktion auf den Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall (2006) entwickelt – ein tragisches Unglück, das die Notwendigkeit systematischer Bauwerksprüfungen im Hochbau deutlich machte.
Unsere Leistungen im Überblick
Unsere qualifizierten Sachverständigen für Schäden an Gebäuden führen Bauwerksprüfungen gemäß VDI 6200 durch – bundesweit und vor Ort. Je nach Anforderung bieten wir:
Inspektion (durch fachkundige Person) Visuelle Überprüfung des Tragwerks gemäß Checkliste Anhang D der VDI 6200 – ohne technische Prüfhilfsmittel. Geeignet als regelmäßige Kontrollmaßnahme für Gebäude der Schadensfolgeklasse CC 2 (z. B. Bürogebäude, Sporthallen, Schulen) im Turnus von 4 bis 5 Jahren.
Eingehende Überprüfung (durch besonders fachkundige Person) Umfassende Prüfung aller maßgebenden Tragwerksteile – auch schwer zugänglicher Bereiche – im Sinne einer Schwachstellensuche. Bei Bedarf einschließlich Materialentnahmen und Feststellung von Restfestigkeiten. Empfohlen im Turnus von 12 bis 15 Jahren für CC-2-Bauwerke.
Gutachterliche Stellungnahme Dokumentation aller Feststellungen mit Fotodokumentation, Bewertung der Mängel nach Standsicherheit (S), Verkehrssicherheit (V) und Dauerhaftigkeit (D) sowie Ermittlung einer verständlichen Zustandsnote für Ihr Gebäude.
Maßnahmenempfehlung Bei festgestellten Mängeln erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen mit Priorisierung und Kostenschätzung für die Instandsetzung.
Für welche Gebäude ist die Prüfung relevant?
Die VDI 6200 deckt sämtliche Hochbauwerke ab. Typische Prüfobjekte sind:
- Verwaltungs- und Bürogebäude
- Schulen und Kindergärten
- Sporthallen und Schwimmbäder
- Einkaufszentren und Verbrauchermärkte
- Produktions- und Lagerhallen
- Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
- Hotels und Beherbergungsstätten
- Parkhäuser und Tiefgaragen
- Hochhäuser und Türme
- Vorgehängte Fassaden und großflächige Überdachungen
Auch Ein- und Mehrfamilienhäuser fallen grundsätzlich in den Geltungsbereich (Schadensfolgeklasse CC 1), werden dort aber mit geringeren Anforderungen behandelt.
Ihre Vorteile
Qualifizierte Prüfung vor Ort Ein erfahrener Sachverständiger für Schäden an Gebäuden prüft Ihr Bauwerk systematisch nach den Vorgaben der VDI 6200.
Betreiberpflicht erfüllen Mit einer dokumentierten Bauwerksprüfung kommen Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nach und minimieren persönliche Haftungsrisiken.
Klare Zustandsbewertung Sie erhalten eine verständliche Zustandsnote für Ihr Gebäude – vergleichbar mit einer Schulnote – und wissen sofort, wo Handlungsbedarf besteht.
Bundesweite Verfügbarkeit Dank unseres Netzwerks aus über 500 Sachverständigen sind wir schnell und regional vor Ort.
Preis
Die Kosten einer Bauwerksprüfung nach VDI 6200 richten sich nach Größe, Typ und Komplexität des Bauwerks sowie dem gewünschten Prüfumfang (Inspektion oder eingehende Überprüfung). Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot: info@bauexperts-kiel.de
Ablauf & Kontakt
Nach Ihrer unverbindlichen Anfrage klären wir den Prüfumfang und erstellen ein individuelles Angebot. Unser Sachverständiger sichtet vorab vorhandene Planunterlagen und alte Prüfberichte, führt die örtliche Bauwerksprüfung durch und dokumentiert alle Feststellungen. Im Anschluss erhalten Sie eine gutachterliche Stellungnahme mit Zustandsbewertung und Maßnahmenempfehlungen.
Eine telefonische Erstberatung ist bei uns stets kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
0800 9 81 81 81 (Gebührenfrei)
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Örtliche Nähe
Sachverstand. Ganz nah!
Unsere Bausachverständigen haben ihr Büro immer in Ortsnähe und können Ihnen daher als Ortskundige behilflich sein (z.B. Entwicklung der Immobilienmarktpreise in Kiel, behördliche Anlaufstellen etc.). Insbesondere wenn Sie nicht aus Kiel kommen bzw. sich nicht in Kiel auskennen, ist eine ortskundige Person ein großer Vorteil für Sie. Unser Motto „Sachverstand. Ganz nah“ können Sie also wörtlich nehmen!
Kiel - Regionale Kurzinfo für Ortsfremde
Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Im Jahr 1900 wurde Kiel mit über 100.000 Einwohnern zur Großstadt ernannt. Heute gehört Kiel mit 243.148 Einwohnern zu den 30 größten Städten Deutschlands und bildet das Zentrum der Kiel Region.
Die Stadt Kiel ist die nördlichste Großstadt Deutschlands und liegt an der Ostsee (Kieler Förde). Sie ist Endpunkt der meistbefahrene künstlichen Wasserstraße der Welt. Kiel ist traditionell ein bedeutender Stützpunkt der Deutschen Marine und bekannt durch das jährliche internationale Segelereignis Kieler Woche.
Außerdem wurde Kiel durch den Handballverein THW Kiel, dem Fußballverein Holstein Kiel und durch die kulinarische Spezialität der Kieler Sprotten bekannt.
An Kiel grenzen die 17 Gemeinden: Mönkeberg, Schönkirchen, Schwentinental, Pohnsdorf, Honigsee, Boksee, Flintbek, Molfsee, Mielkendorf, Melsdorf, Ottendorf, Kronshagen, Neuwittenbek, Felm, Altenholz, Dänischenhagen sowie Strande.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Dorf Kronshagen eine der vielen selbständigen Gemeinden am Rande Kiels. Beispielhaft zu nennen waren die ehemaligen Gemeinden Russee, Suchsdorf, Hasseldieksdamm, Projensdorf, Wik und Hassee, die auch alle zum alten Amt Kronshagen gehörten. Alle diese ehemaligen Dörfer waren heute Stadtteile Kiels. Kronshagen war eigenständig geblieben und zu einer Stadtrandgemeinde mit zirka 12.000 Einwohnern herangewachsen.
Kronshagen liegt am westlichen Stadtrand von Kiel, etwa sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Erstmals wurde Kronshagen 1271 namentlich erwähnt. Heute kann sich Kronshagen mit Unterstützung durch Bund, Land und Kreis den hohen Anforderungen an das öffentliche Gemeinwesen stellen. Sie hat die ihr zur Verfügung gestellten Mittel dafür eingesetzt, ihren Bürgerinnern und Bürgern einen lebenswerten und liebenswerten Wohnort zu schaffen. Zahlreiche Vereine und Verbände tragen in Kronshagen zum lebendigen Gemeindeleben bei. Sport und Spiel, gemeinsame kulturelle Interessen und ungezählte Hobbys führen Menschen zusammen.
Das Gebiet der Gemeinde Kronshagen liegt verkehrsgünstig unmittelbar westlich der Landeshauptstadt Kiel am Autobahnkreuz Kiel-West und ist leicht durch die Autobahn 210 und 215 zu erreichen.Wichtige Anlaufstellen
Rathaus:
Fleethörn
24103 KielBauamt:
Fleethörn
24103 Kiel
Tel: 0431 9Grundbuchamt:
Amtsgericht
Deliusstraße 22-24
24114 KielUnsere Dienstleistung Bauwerksprüfung nach VDI 6200 bieten wir u.a. auch hier an:
- Kiel
- Kronshagen
- Melsdorf
- Ottendorf
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